Wir stehen vor der ehemaligen Bank of New South Wales, einem ikonischen Gebäude, das 1882 von dem renommierten Architekten Robert Arthur Lawson entworfen wurde.
Die erste Filiale der Bank öffnete Mitte der 1870er Jahre in der Tyne Street, im Herzen des lebhaften Hafenviertels, ihre Türen.
Anfang der 1880er Jahre zog sie in die Thames Street um, direkt neben einem weiteren Meisterwerk von Lawson, der National Bank (1870).
Das Gebäude kombiniert kommerzielle Aktivitäten und Wohnen: Das Erdgeschoss beherbergt die Bank, das Untergeschoss bietet zusätzliche Räume, und das erste Stockwerk dient als Wohnung für den Direktor. Die Bank of New South Wales bleibt hier bis 1979 in Betrieb.
Robert Arthur Lawson, vor allem bekannt für seine wunderschönen Kirchen, zeichnet hier ein herausragendes kommerzielles Werk, neben anderen bedeutenden Bauten wie der benachbarten Bank of Otago. Heute bleibt dieses Gebäude ein bemerkenswertes Zeugnis des wirtschaftlichen und architektonischen Aufschwungs von Oamaru am Ende des 19. Jahrhunderts.
Heutzutage befindet sich die Forrester Kunstgalerie in dem spektakulären neoklassizistischen Gebäude, das 1884 für die Bank of New South Wales errichtet wurde. Das Gebäude wurde vom ehemaligen Stadtrat von Oamaru erworben und 1983 dank des großzügigen Vermächtnisses von John M. Forrester (1865–1965) zur Galerie.
Die Forrester Galerie beherbergt eine ständig wachsende Sammlung. Es gibt dort Kunstwerke, die für die Region von Bedeutung sind. Sie hat sich als wahres Wahrzeichen des einzigartigen historischen Viertels aus weißem Stein in Oamaru etabliert und zeugt von seinem reichen architektonischen und kulturellen Erbe.